Dass Gedanken schöpferisch sind, ist nichts Neues. Die psychologische Forschung hat schon bewiesen, welch enormen Einfluss unsere Gedanken auf unser Handeln und damit auf unsere Ergebnisse haben. Man bezeichnet dieses Phänomen auch als „self fullfilling profession“ Und aus dieser Tatsache ergeben sich erstaunliche und wichtige Konsequenzen

  1. Es ist eine gute Idee, sich jeden Tag genau anzusehen, was wir so zusammen denken.
  2. Erfolg ist nicht nur eine Frage von richtigen Entscheidungen und richtigem Handeln, sondern eben auch von zielgerichtetem Denken.
  3. Denken drückt sich meistens in Worten aus. Deshalb ist es hilfreich sich selbst und anderen genau zuzuhören, was so gesagt wird.

Befassen wir uns also damit, unser Denken in den Dienst unseres Erfolges zu stellen. Was ist das Problem? Viele Menschen befassen sich mit Erfolgs-Programmen, weil sie tief in der Not, zumindest aber in enormen Stress stecken. Und aus dieser Not-Situation heraus lernen sie bei irgend einem Erfolgs-Coach, welche Entscheidungen sie zu treffen, und was sie zu tun haben. Und das tun sie dann … erfolglos. Warum erfolglos? Weil ihre unbewussten Gedanken noch immer auf Not, auf Mangel programmiert sind. Sie lernen zwar meditieren, affirmieren, und wenn es gut kommt afformieren, dringen damit aber nie über die Schale des Bewussten hinaus. Und wenn wir uns vergegenwärtigen, dass unser Unterbewusstsein 95% der Steuerung unseres Seins erledigt, dann ist es leicht zu begreifen, dass die 5% bewusster Verfahren das Kraut auch nicht fett machen werden. Auf der anderen Seite präsentiert unser Unterbewusstsein regelmäßig das dort gespeicherte Programm. Unser Unterbewusstsein ist dann häufig für unsere Zweifel zuständig; während das Bewusstsein unsere kognitiv gelernte Vision ausdrückt. Wenn wir gelernt haben, eine Visions-Collage anzufertigen und die über unser Bett oder unseren Schreibtisch zu hängen, es aber zulassen, dass wir täglich stundenlang zweifeln und uns selbst, misstrauen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass unsere Zweifel gewinnen. Die werden dann ihren Einfluss auf unsere Entscheidungen nehmen; unsere Entscheidungen werden unsere Taten bestimmen; und die letztendlich unsere Ergebnisse.

Das ist der Grund, warum so viel Erfolgssuchende dauerhaft erfolglos bleiben. Weil sie sich nie mit dem Unterbewusstsein befassen. Sie glauben, dass das Aufgeschriebene und auswendig gelernte ausreichende Werkzeuge sind. Es wäre das Gleiche, wie wenn wir einem 38-Tonner-LKW den Zweitakt-Motor eines Trabbi einbauten. Er wird nicht von der Stelle kommen.

Was ist also unsere Aufgabe? Sie besteht unter anderen darin, anzuerkennen, dass wir zerstörerische (negativ schöpferische) Gedanken (=Glaubenssätze) in uns tragen, ihre Wirkung zulassen, und glauben die riesige Düne unsere Glaubensätze mit dem kindlichen Schäufelchen unsere Bewusstseins weg zu räumen. Wir sollen uns statt dessen in die Hände eines erfahrenen Therapeuten oder Hyponsiteurs begeben, und ihm das Mandat einräumen, tief in unserem Inneren zu graben. Das kann dazu führen, dass er Dinge ins Bewusstsein holt, die uns extrem behindern. Aber erst, wenn sie in unserem Bewusstsein angekommen sind, wenn wir sie also benennen können, können wir auch Maßnahmen ergreifen, solche falschen Programmierungen zu beseitigen. Und dazu ist nicht mal ein Therapeut notwendig; es gibt zahlreiche Bücher und Apps, die uns zumindest beim ersten Schritt helfen.

Wenn wir uns dann von Denk- und Emotions-Müll befreit haben, können wir denken und unserer (neuen) inneren Stimme zuhören, und ihr den Auftrag geben, unsere Zukunft zu erschaffen. Genauso wie es die störenden Gedanken geschafft haben, unser Handeln zu beeinflussen, werden es auch die neuen, positiv wirkenden Gedanken tun. Sie werden zum Schöpfer unserer Zukunft.

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